Der Erhalt von Gesundheit und der Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter, hat schon immer einen großen Stellenwert für uns eingenommen. Seit dem März 2020 müssen wir uns alle zusätzlich und ganz massiv auch noch vor dem Corona-Virus schützen.



Zu Beginn der Pandemie nutzten wir selbstgenähte Masken, später kam der medizinische Mund-und Nasenschutz dazu.

Ausreichend Handschuhe und Desinfektionsmittel hatten wir glücklicherweise immer. Es gab zwar Lieferengpässe, aber irgendwie konnten wir diese umgehen.

Schutzkittel und FFP2 Masken zu organisieren, stellte allerdings anfangs ein großes Problem dar, aber durch staatliche Hilfe, durch die Unterstützung unseres Berufsverbandes (Bpa) und mit sehr viel Eigeninitiative, war es uns möglich auch diese Schutzkleidung in größerer Stückzahl, zu organisieren.

Dadurch waren wir in der Lage die FFP2 Masken schon seit dem letzten Jahr, grundsätzlich zur Versorgung unserer Pflegebedürftigen, zu nutzen. Auch unsere Patienten tragen während ihrer Betreuung einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Ist ihnen dies aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, trägt unser Mitarbeiter zusätzlich noch ein Gesichtsvisier.


Im Oktober 2020 bekamen wir Zugang zu einem weiteren Werkzeug, das zur Bekämpfung des Corona-Virus beiträgt, der Antigen-Schnell-Test. Unsere Einrichtung hat zügig und sofort die Testkapazitäten aufgebaut und erweitert diese stetig.

Zu Beginn testeten wir Patienten vorrangig symptombezogen. In unserer Tagespflege allerdings von Anfang an regelmäßig, mindestens 1x wöchentlich.

Unsere Mitarbeiter werden mittlerweile ebenfalls sehr regelmäßig 1x -2x in der Woche, durch unsere geschulten Fachkräfte, getestet. Auch wenn wir hier von Schnelltests sprechen, dauert es, bis man das Ergebnis hat mindestens 15 Minuten. Deshalb war es logistisch und zeitlich sehr schwer alle Patienten regelmäßig zu testen.

Wie gut war daher die Entscheidung in der neuen Testverordnung, dass ab Januar 2021 auch Pflegekräfte diese Tests durchführen können.


Es liegen anstrengende Wochen hinter uns, die Mitarbeiter wurden geschult, eingewiesen, mit Schutzkleidung und Antigen-Tests ausgestattet. Nun es ist geschafft. Über 30 Mitarbeiter sind jetzt in der Lage, sicher und kompetent diesen Nasen-Rachen-Abstrich durchzuführen und Ergebnisse auf das Corona-Virus zu liefern.

Dadurch sind wir in der Lage zügig viele Patienten, Angehörige und Mitarbeiter zu testen, um schnell ein Ergebnis zu haben. Alle waren bisher leider nicht negativ. Zum Teil sind die Patienten wieder genesen. Aber, auch wir haben Verstorbene zu beklagen.


Jeder positive Antigen-Schnell-Test, muss durch einem zusätzlichen PCR-Test im Labor bestätigt werden. Bisher stimmten unsere Ergebnisse zu 100% mit den genaueren Labortests überein. Durch Kooperation mit einer Arztpraxis, sind wir in der Lage, dass dieser PCR-Test innerhalb kürzester Zeit durchgeführt und ausgewertet werden. Das erspart uns viel Bürokratismus und Wartezeit.

Einen weiteren Stellenwert zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter, stellen die Impfungen gegen das Corona-Virus dar. Glücklicherweise haben diese begonnen.

Seit dem 13.01.2021 werden sowohl unserer Patienten als auch unsere Mitarbeiter fleißig geimpft.

Wir konnten über 150 Termine für Menschen mit höchster Priorität ausmachen. Momentan begleiten wir unsere Patienten noch in die Impfzentren, da es noch keine mobilen Impfteams für die ambulant betreuten Menschen gibt.

Ab 02.02.21 starten schon die 2. Impftermine. Wir hoffen so sehr, dass dies der Weg aus der Pandemie ist und unsere Patienten und Mitarbeiter vor einem schweren Corona-Verlauf geschützt sind.


Das komplette Team vom Pflegedienst Schmid/Möller leistet so tolle Arbeit in dieser schweren Zeit und trägt so einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie bei.

Hoffen wir, dass dieser Wahnsinn bald vorbei ist.



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  • Susanne Möller

Updated: Mar 21, 2020


Trotz der neuen Arbeitssituation, welche viele Herausforderungen und Probleme mit sich bringt, können wir im Moment die ambulante Versorgung und Pflege unsere Patienten sicherstellen. Da Pflegen auch Vertrauen bedeutet, hat bei uns wie immer die gewissenhafte Versorgung Vorrang. Falls es in der nächsten Zeit jedoch zu einem unvorhersehbar hohen Krankenstand kommen sollte, wären wir gerne auf diese Situation vorbereitet, um weiterhin die Betreuung zu gewährleisten.



Wer uns also im Bedarfsfall ehrenamtlich unterstützen kann und möchte, den bitten wir eine Email an die folgende Adresse zu schicken:

pflegenetzwerk-moeller@web.de


Benötigte Leistungen könnten eventuell sein: Einkaufen gehen, Haustiere spazieren führen, Botengänge oder einfache Betreuungsleistungen. Teilen Sie uns Ihren Namen mit, wie Sie uns im Fall der Fälle helfen könnten und Ihre Erreichbarkeit. Wir sind dankbar für jede helfende Hand.


Vielen Dank, für Ihre Unterstützung.

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Sehr geehrte Patienten, Angehörige, Betreuer und Interessierte.

Covid-19 hat uns alle fest im Griff und wir alle müssen mit der Situation klarkommen. Ab heute dem 18.03.2020 mussten wir die Tagesstätte auf Erlass des Thüringer Ministeriums schließen und seit Dienstag, dem 17.03.2020, müssen wir ebenfalls, auf Erlass, unsere Betreuten Wohnanlagen und Service-Wohnen für Besucher sperren. Das sind alles Maßnahmen die die schnelle Verbreitung des Corona Virus eindämmen sollen und dienen dem Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter. Wir sind verpflichtet solch drastische Maßnahmen umzusetzen.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dies ist auch für uns keine leichte Situation und stellt uns vor noch nie dagewesene Herausforderungen.


Nur bei dringenden Fragen dazu erreichen Sie uns zur Zeit unter:

0361 2114727 (8:00 - 16:00 Uhr) Mo-Fr

0152 02545753 (10:00 - 16:00 Uhr) Mo-Fr

Ansonsten senden Sie uns eine Mail, wir bemühen uns alle Anfragen zeitnah zu beantworten.

E-mail: info@pflege-moeller.de



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